Umweltschutz

 

Allgemeines Wissen über Ölbindung und Ölbindemittel

 

1. Geprüfte und zugelassenen Ölbindemittel nach LTWS Nr. 27

Das Umweltbundesamt regelt die Anforderungen an Ölbinder in der LTwS Nr. 27 (Lagerung und Transport wassergefährdender Stoffe) und richtet sich sowohl an den Verbraucher als auch an den Hersteller von Ölbindern.  Die Aktuelle Version ist vom Juni 1999.

Das Umweltamt gibt regelmäßig (letzte Veröffentlichung 10/2012) eine Liste der arbeitsmedizinische und umwelttechnisch geprüften Ölbindemittel heraus. Alle hier genannten Produkte sind von akkreditierten Prüfeinrichtungen geprüft und für zugelassen erklärt worden. Wie z. B. unsere X-Oil Ölbindematten.

2. Verschiedene Arten von Ölbindern

Es werden mineralische, chemische und organische Ölbindemittel angeboten.

Moler- oder Diatomeenerde/Kieselgur ist ein poröses Gestein aus Norddeutschland, Tschechien und der Slowakei und auf den dänischen Inseln, das abgetragen und vermalen als mineralischer Ölbinder dient.

Polyurethanflocken die beim Kühlschrankrecycling (Isolierung), Blähton bzw. Ytong aus der Bauwirtschaft, Gummigranulat aus Gummirecycling, wird alles gemalen als Ölbinder angeboten.

Chemische Ölbinder sind zum Beispiel flüssige Tenside und ölbindende Wachse, organische Ölbinder können aufbereitetes Industrieleder, Maisspindelgries, Torf, Textil- oder Celluloseflocken sein.

Jedes Mittel weist spezielle Vor- und Nachteile auf, sowohl von der Umweltverträglichkeit, der Ressourcen Schonung, dem Umweltschutz als auch bei der Wirtschaftlichkeit.

Moler- oder Diatomeenerde (Kieselgur)

Wird mit sehr großem Abbauaufwand gewonnen und enthält überdies zum Teil asbestähnliche Fasern. Die Aufnahmefähigkeit liegt bei 1:1. Das Material besitzt ein großes Eigengewicht. Die Staubentwicklung ist enorm. Das Material verklebt mit dem Untergrund und lässt sich nur schwer entfernen, da  tonartige Ölbinder Feuchtigkeit ziehen. Dieses Material findet ausschließlich auf dem Boden Verwendung, ist also nicht schwimmfähig und darf auch nicht ins Wasser gelangen.

Kieselgurbasierende Bindemittel für Gewässer: Es gibt auch staubarme und schwimmfähige, hochleistungsfähige Ton- oder Kieselgur basierende Ölbinder, die für die Anwendung auf Gewässern zugelassen sind. Seit vielen Jahren wird diskutiert, dass Kieselgur Gesundheits gefährdend ist und sogar Lungenkrebs verursachen kann.

Polyurethan, Polysterol , Polycarbonat -basierende Ölbinder

Weisen oft ein hohes Bindevermögen auf und sind auch relativ schwimmfähig. Diese Mittel haben einen sehr hohen Staubanteil und eine geringe Ölhaltefähigkeit. Wegen des hohen Staubanteils und der Lungengängigkeit ist hier besonders der Arbeitsschutz zu beachten. Diese Stoffe können vermehrt Formaldehyde enthalten die im Wassereinsatz ausgeschwemmt werden können. Eine Allergie auslösende und krebserregende Wirkung ist bereits nachgewiesen.

Blähton und Ytong aus der Bauwirtschaft

Wird auch als Katzenstreu eingesetzt, was deutlich macht dass das Material Wasser aufnimmt. Daher verklumpt es leicht. Bei der thermischen Verwertung hat dieses Material den Nachteil, dass es im Hochofen verglast und so die Kessel schädigen kann.

Gummigranulat aus dem Reifenrecycling

Hat eine extrem hohe Aufnahmefähigkeit und stehen bei der Ökobilanz hervorragend da. Setzt zum Teil jedoch pflanzen- und fischgiftiges Zink frei, daher sollte gewährleistet sein, dass das Ölbindemittel vollständig wieder eingesammelt wird, damit Umweltschäden vermieden werden.

Flüssige Ölbinder wie Tenside und flüssige Wachse

Tenside sind in der Liste der geprüften Ölbindemittel derzeit nicht genannt, da sie problematisch sind. Tenside dürfen nicht ins Wasser gelangen, sollte es dennoch geschehen ist dies ein Straftatbestand. Auf Gewässern ist der Einsatz von Tensiden aus Umweltschutzgründen verboten.

organische Ölbindemittel wie Industrieleder, Maisspindelgries, Cellulose und Torf

Maisspindelgries ist ein Nebenprodukt aus der Landwirtschaft und daher unproblematisch, solange beim Einsatz auf Wasser keine Belastung durch Pestizide vorhanden ist, die dann zu schädlichen Eluaten führen könnte.

Torf hat eine neben seinen unbestrittenen Vorteilen, den Nachteil, dass es aus Naturschutzgründen nicht zu vertreten ist, dieses Naturprodukt als Ölbindemittel einzusetzen.

Cellulose ist ein stark brennbarer Stoff durch die Dochtwirkung zur Brandgefahr werden könnte.

Zusammenfassende Bewertung

Das Ölbindemittel X-Oil aus speziell aufbereitetem Industrieleder, zeigt eine sehr hohe Umweltverträglichkeit bei der Verwendung im vom Hersteller empfohlenen Bereich. Ein Belassen von Resten auf natürlichen Böden gilt als unbedenklich, da sämtliche Rückstände biologisch abbaubar sind.

Die Aufnahmefähigkeit liegt bei 1: 5, d.h. 1 kg Ölbindemittel nimmt bis zu 5 Liter Öl auf, und dass auch auf dem Wasser. Rückstandslose, schnelle und einfache Aufnahme sind die klaren Stäarken des Produkts. Staubfrei und ohne mit dem Boden zu verkleben kann innenhalb kürzester Zeit extrem viel Öl aufgenommen werden. X-Oil Öbindegranulat ist leicht, effektiv und braucht durch seine hohe Aufnahmefähigkeit wenig Lagerplatz.

Es handelt sich um einen nachwachsenden Rohstoff und erfüllt das Kreislaufwirtschaftsgesetz. Im Vergleich zu anderen Ölbindemitteln zeichnet sich das Material durch besonders gute Eigenschaften hinsichtlich Energiebilanz und Klimaeffekten sowie Ressourcenschonung aus.

Lesen Sie auch den Fachartikel über X-Oil Ölbindetechnik und Innovative Ölbekämpfung mit X-Oil.

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